Die Auswirkung sozialer Normen in Deutschland auf die Entscheidung uber die Beteiligung an militarischen Auslandseinsatzen (häftad)
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Format
Häftad (Paperback / softback)
Språk
Tyska
Antal sidor
68
Utgivningsdatum
2016-10-11
Upplaga
1. Auflage.
Förlag
Grin Verlag
Illustrationer
black & white illustrations
Dimensioner
210 x 148 x 4 mm
Vikt
100 g
Antal komponenter
1
Komponenter
Paperback
ISBN
9783668317581
Die Auswirkung sozialer Normen in Deutschland auf die Entscheidung uber die Beteiligung an militarischen Auslandseinsatzen (häftad)

Die Auswirkung sozialer Normen in Deutschland auf die Entscheidung uber die Beteiligung an militarischen Auslandseinsatzen

Häftad Tyska, 2016-10-11
728
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Deutsche Außenpolitik, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Deutschlands Entscheidungen bezüglich militärischer Auslandseinsätze sind sehr unterschiedlicher Art: Stephan Bierling identifizierte drei Phasen von Militäreinsätzen: In der ersten Phase von 1991 bis 1994 tastete sich Deutschland an "out-of-area"-Einsätze heran. Die nächste Phase war die der "Verantwortungsübernahme". Sie begann mit der Beteiligung in Bosnien-Herzegowina 1995 und hatte mit den Einsätzen im Kosovo 1999 und in Afghanistan 2002 Höhepunkte. Während der gesamten Zeit verfolgte Deutschland keine Macht- oder Realpolitik, sondern sah militärische Auslandseinsätze als Bürde an, die nur als Ultima Ratio in Frage kamen. Hanns Maull unterstellte in seinem Artikel "Deutsche Außenpolitik: Orientierungslos" eben eine solche Orientierungslosigkeit und kam zu dem Schluss, Deutschland folge in der Außenpolitik nur innenpolitischen Interessen. Eine außenpolitische Grundsatzdiskussion müsste schleunigst geführt werden. Nun erfolgt - nach langem Zögern - die Beteiligung in Syrien gegen den IS. Die wechselhafte Beteiligung Deutschlands an militärischen Auslandseinsätzen stellt daher ein Rätsel dar. Ohnehin bedürfen Militäreinsätze demokratischer Staaten einer besonderen Erklärung. Der Doppelbefund zum Demokratischen Frieden ist hinlänglich bekannt: Demokratien greifen zwar nicht andere Demokratien an, aber gegenüber Nicht-Demokratien gilt das nicht. Innerhalb der Demokratien gibt bedeutende Unterschiede in ihrer Kriegsneigung gibt: Sie konnten ihre Hypothese bestätigen, wonach es aufgrund der pazifizierenden Wirkung von parlamentarischer Macht einen "parlamentarisch-demokratischen Frieden" gibt. Da Deutschland ein solches parlamentarisches Regierungssystem hat und der Bundestag Auslandseinsätzen der Bundeswehr grun
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